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Atomkraft

Warum Atomkraft
keine Lösung ist:
Keine Technik
ist ohne Risiko, aber ein Unfall in einem Atomkraftwerk kann Schäden
verursachen, deren Auswirkungen alle anderen möglichen Schäden
bei weitem übertreffen. Deutsche Kernkraftwerke mögen sicherer
sein als russische, aber wenn die Betreiber dies versichern, dann ist
das nicht besonders glaubwürdig. Nicht nach den vielen Pannen, die
es auch in Deutschland bereits gegeben hat, nicht nach den Vertuschungsversuchen,
die immer wieder ans Licht kommen.
Nur besonders
naive Menschen können Vertrauen haben in die Aussagen der Betreiber
von Kernkraftwerken und anderen Profiteuren der Atomtechnik.
Das Risiko
der Atomkraft ist unkalkulierbar und durch nichts gerechtfertigt.
Nicht durch
das scheinheilige Argument, es gäbe keine Alternativen. (Alternativen
sind vor allem Energieeffizienz und erneuerbare Energien)
Nicht durch
das falsche Argument, Atomkraft sei notwendig, um die CO²-Problematik
in den Griff zu bekommen. (Auch hier heißt die Lösung: Energieeffizienz
und Einsatz erneuerbarer Energien)
Nicht durch
das dumme Argument, ohne Atomkraft würden die Lichter ausgehen. (Es
wird mehr Atomstrom produziert als gebraucht wird. Der Rest-Atomstrom,
der gebraucht wird, kann durch einen rationelleren Energieeinsatz und
den vermehrten Einsatz regenerativer Energien ersetzt werden)
Nicht durch
das falsche Argument, Atomkraft sei billig. Wenn man Risiko, Entwicklungskosten
und Kosten für die ungeklärte Entsorgung mit einbezieht, dann
ist Atomkraft unrentabel. Weil aber Atomkraft SCHEINBAR billig ist, verhindert
eine weitere Nutzung der Kernkraft die vermehrte Nutzung z. B. der Solarenergie,
die heute noch SCHEINBAR teuer ist.
(Mehr
dazu in "Der Preis der Energie", Greenpeace, ISBN 3-406-3922-9.)
Besonders
verantwortungslos ist die Tatsache, dass immer neuer Atommüll produziert
wird, für den es noch keine Entsorgungssicherheit gibt.
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Strom
sparen
...
ist mit Abstand die beste Energiequelle. Es bedeutet nicht unbedingt
Verzicht, es wäre schon viel getan, wenn wir wenigstens den
Strom einsparen würden, den wir definitiv überhaupt nicht
brauchen. Bei unserem Lebensstandard wäre darüber hinaus
etwas Verzicht auch keine Zumutung, das ist jedenfalls meine persönliche
Meinung.
Im
folgenden ein paar einfach umzusetzende Energiespar-Ideen, zusammengestellt
und mit freundlicher Genehmigung von Christof Fleischmann, Greenpeace
energy e. G.:
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Der
Tipp, Glühbirnen durch Energiesparlampen
zu ersetzen,
ist mittlerweile ja allgemein bekannt. Jede Energiesparlampe spart
durchschnittlich
30 Kilowattstunden pro Jahr an Strom ein, was die Strom-rechnung
um ca. 10 DM pro Jahr entlastet.
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Eine
Waschmaschine verbraucht am meisten Strom zum Aufheizen des Wassers
(rund 80%). Deshalb sollte folgendes beachtet werden:
Tipp
1: Wenn möglich, Warmwasseranschluss
für die Waschmaschine installieren. Die Warmwassererzeugung
über die zentrale Heizungsanlage ist wesentlich energiesparender
als die direkte Erwärmung in der Maschine mit Strom.
Tipp
2: Waschtemperatur absenken.
Lieber 30-40° C als 60° C und lieber 60° C als 95°
C. Alle relevanten Krankheitserreger werden auch bei 60°C abgetötet.
Tipp
3: Nur volle Maschine waschen.
Der Strom- und Wasserverbrauch ist unabhängig von der Wäschemenge.
Auch das ½-Sparprogramm spart nicht etwa die Hälfte
an Strom und Wasser, sondern bestenfalls 1/3.
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Tipp
1: Kühlschrank und Gefriergerät
an möglichst kühlem Platz aufstellen. Eine Raumtemperatur
von 16° C statt 20° C spart beim Kühlschrank 30-50% Strom,
bei der Gefriertruhe 10 % Strom. Deshalb: Kühlschränke nicht
neben Herd, Heizung, Spülmaschine oder Waschmaschine aufstellen.
Gefriertruhen, wenn möglich, immer im unbeheizten Keller aufstellen.
Tipp
2: Das Drei-Sterne-Gefrierfach des Kühlschranks wird nicht
unabhängig vom übrigen Kühlschrank geregelt. So kann
eine Eisschicht von 1 cm den Stromverbrauch des Kühlschranks
um über 30% erhöhen. Deshalb Kühlschränke
mit Gefrierfach öfters mal abtauen. Das Ausschalten
des Kühlschranks während des Urlaubs lohnt sich und bietet
eine gute Gelegenheit dazu.
Tipp
3: Keine warmen Speisen in den Kühlschrank
oder in das Gefriergerät stellen.
Tipp
4: Unnötiges und zu langes Öffnen
des Kühlschranks vermeiden.
Tipp
5: Ein Wärmestau am Kühlgerät erhöht den Energieverbrauch
um bis zu 10 %. Deshalb Lüftungsöffnungen
des Kühlschranks nicht verstellen oder verstopfen.
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Tipp
1: Schnellkochtöpfe können
gegenüber normalen Kochtöpfen bis zu 50 % Energie sparen.
Dies gilt besonders bei Speisen mit langer Gardauer oder bei größeren
Mengen (ab 2 kg).
Tipp
2: Der Wasserkocher benötigt
ca. 40% weniger Strom zum Wasserkochen als die Elektroplatte.
Tipp
3: Das Kochgeschirr passend zum Durchmesser
der Kochplatte wählen. 20 bis 30% Strom werden
vergeudet, wenn die Herdplatte nur 1 bis 2 cm größer
als der Topf ist.
Tipp
4: Unebene oder verbeulte Töpfe verlängern die Kochzeit
um bis zu 40 %. Deshalb Kochtöpfe
mit ebenem und glattgeschliffenem Boden benutzen.
Tipp
5: Die Restwärme der Herdplatte möglichst
gut ausnutzen. Die Herdplatte kurz vor Beendigung des
Garvorgangs abschalten. Bei Teigwaren und Reis kann die Herdplatte
nach 1 bis 2 Minuten Kochen ausgeschaltet werden. Die Speisen lässt
man dann noch 20 bis 30 Minuten bei geschlossenem Topf auf der heißen
Platte nachgaren.
Tipp
6: Übrigens ist Kochen mit Gas
wesentlich umweltfreundlicher als Kochen mit Strom. Bei der konventionellen
Stromproduktion werden nur etwa 35 % der Brennstoffenergie in Strom
umgewandelt. Der Rest geht als Abwärme an die Umwelt verloren.
Bei der direkten Verbrennung von Gas am Herd sind die Verluste dagegen
wesentlich geringer.
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Immer
mehr Geräte verfügen über einen Stand-by-Modus. Dabei
befinden sich die Geräte ungenutzt im Leerlauf und verbrauchen
Strom. Manche Geräte können heute gar nicht mehr vollständig
abgeschaltet werden. Sobald der Stecker steckt, verbrauchen sie Strom.
Tipp:
Die einfachste Maßnahme, Stand-by-Verluste zu vermeiden, ist,
Geräte komplett auszuschalten,
wenn sie in absehbarer Zeit nicht gebraucht werden. Bei Geräten,
die über keinen Ausschaltknopf verfügen, hilft eine einfache
Steckerleiste mit Schalter, um sie auszuknipsen. Deshalb: Fernseher,
Videorecorder, Hifi-Anlage nach Gebrauch bzw. nachts komplett ausschalten.
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Eine
Besonderheit stellen PCs dar. Der Hauptverbrauch bei PCs geht vom
Bildschirm aus, der eine Leistungsaufnahme von etwa 80 W hat (Gesamtleistungsaufnahme
des PCs: ca. 130 W). Wird der PC längere
Zeit nicht benutzt, sollte deshalb zumindest der Bildschirm ausgeschaltet
werden. Der Bildschirmschoner alleine bringt noch keine
merkliche Reduzierung des Energieverbrauchs. Neue PCs verfügen
über eine Power-Safe-Funktion, die den Bildschirm, z. B. nach
15-minütiger Nichtbenutzung, in einen Stand-by-Zustand versetzt,
in dem sich sein Verbrauch auf ca. 10 W vermindert. |
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Wasser
nicht elektrisch erwärmen: Die elektrische Warmwasserbereitung
ist extrem stromverschwenderisch und sollte möglichst durch eine
Warmwasserbereitung über die Heizungsanlage ersetzt werden.
Stand-by-Verluste
vermeiden: Ist dies, vor allem aus baulichen Gründen,
nicht ohne weiteres möglich, so sollte zumindest darauf geachtet
werden, dass Stand-by-Verluste vermieden werden, die bei Geräten
mit Warmwasserspeicher auftreten.
Ein
Gerät mit 5 bis 15 Liter Warmwasserspeicher, das rund um die
Uhr eingeschaltet ist, verbraucht durchschnittlich 135 kWh Strom
pro Jahr im Leerlauf. Das sind über 40 DM an zusätzlichen
Stromkosten.
Abhilfe
kann geschaffen werden, wenn das Speichergerät durch einen
Warmwassererzeuger mit Durchlauferhitzer ersetzt wird.
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